26 | 04 | 2018
Hundekot (Teil 2) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gudrun Smith   
Sonntag, den 22. Juni 2014 um 17:25 Uhr

In Teil zwei wird es Winter und der Hundekot begegnet einem Blatt, dass vor seine Nase fällt. Dieses Blatt erklärt dem Hundekot die Jahreszeiten und warum das Blatt vom Baum gefallen ist.

Es weiß, dass sein Tod naht. Aber damit beendet das Blatt den Kreislauf nicht, sondern erklärt, dass im Frühjahr wieder neue Blätter wachsen werden. Der Hundekot wird ganz traurig, weil das Blatt ihn verlassen wird und gibt dem Kot zu verstehen, dass alles auf dieser Erde ein Ende haben wird. Der Hundekot erzählt die Geschichte vom Erdklumpen, der von seinem Besitzer wieder aufgegriffen wurde. Daraufhin erwidert das Blatt, dass es für den Erdklumpen noch eine Aufgabe gab. Das Blatt erklärt weitere, dass es Dinge auf dieser Erde gibt, die nur einen Tag leben und andere die viele viele Jahre leben. Der Hundekot ist ganz neugierig und erwidert, was das für eine komplizierte Welt sei. Das Blatt kommt auf die Unterschiede zwischen dem Blatt und dem Kot zu sprechen. Das Blatt wird dahin bewegt wo der Wind es hinträgt, der Hundekot kann sich nicht bewegen. Da begreift der Hundkot, dass er auch seinen Freund, das Blatt, verlieren wird und beginnt zu weinen. Er fragt das Blatt wo es hinfliegen wird, aber die Antwort enttäuscht den Hundekot. Das Blatt macht dem Hundkot klar, dass es seine Bestimmung ist. Der Wind kommt und das Blatt wird hinfort getragen. Der Hundkot weint, weil er wieder alleine ist. Als der Winter kommt, gefriert der Hundekot. Der Frühling erwacht und auch die Natur erwacht. Er schaut ganz neugierig was um ihn herum alles passiert. Er erfreut ich an den Sternen in der Nacht, aber macht wieder eine negative Erfahrung. Eine Henne mit ihren Kücken kommt vorbei und pickt an dem Hundekot. Sie entscheidet, dass er keine gute Mahlzeit für ihre Kücken ist. Ein Kücken widersetzt sich der Mutter und geht zu dem Hundekot, um diesen zu probieren. Die Mutter protestiert und das Kücken antwortet, dass der Kot auch nicht geschmeckt habe. Nun ist der Hundekot wieder am Boden zerstört, weil er nach seiner Berufung sucht und diese einfach nicht finden kann. Irgendwann stößt ein kleines Etwas vor den Augen des Hundekots aus dem Boden und der Hundekot wundert sich was es ist. Er spricht das Etwas an und es stellt sich als Blume heraus. Aber die Blume hat ein Problem. Ihr fehlt etwas, um zu wachsen. Das erzählt sie dem Hundekot, der natürlich fragt was dieses sei. Da antwortet die Blume, dass ihr der Dünger fehlen würde und der Hundekot diesen bieten könnte und sie damit zu einer wunderschönen Blume wachsen kann. Der Hundekot strahlt über beide Ohren, denn nun hat er endlich seine Bestimmung gefunden. Der Löwenzahn wächst und die Samen verstreuen sich in der ganzen Gegend.

In dieser Geschichte wird der Kreislauf unseres Lebens beschrieben. Wir leben in einer komplexen Welt, in der es gute und schlechte Zeiten gibt. Wichtig ist, dass wir unsere Berufung finden, denn sie gibt uns das Rüstzeug gegen Stress und die Kraft stressige Zeit gut zu überstehen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Dezember 2016 um 13:37 Uhr