| Wirtschaftskrise verändert die Arbeitswelt |
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| Written by Gudrun Smith |
| Saturday, 28 November 2009 08:39 |
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Wie fühlt sich die Wirtschaftskrise nach einem Jahr an? Wann ist die Wirtschaftskrise überwunden? Was hat sich danach verändert? Einige Banken mögen bereits auf dem Weg aus der Wirtschaftskrise sein, doch zeigt die Literatur, dass wir noch tief in der Wirtschaftskrise stecken, dass einige Branchen durch Kurzarbeit versuchen, die Krise zu überwinden, manche Branchen durch Kurzarbeit versuchen die Krise zu überwinden und in machen die Krise erst noch ankommen wird. Eines ist sicher, Kredite wird es in Zukunft nicht mehr so viele geben wie in der Vergangenheit. Dieses hat deutliche Folgen für die Entwicklung der Wirtschaft und auch für den Arbeitsmarkt. Meiner Meinung nach werden die Gehälter und Löhne weiter sinken, die Kaufkraft und der Lebensstandard in den nächsten Jahren abnehmen; denn sinkende Löhne bedeuten weitere staatliche Aufstockung der Gehälter im Niedriglohnsektor, damit Unterkunftskosten, Kleidung und Lebensmittel finanziert werden können. Die eben beschriebene Situation impliziert Vollbeschäftigung, die es aber zur Zeit nicht gibt. Immer mehr Unternehmen entlassen. Dabei handelt es sich nicht um einzelne Mitarbeiter, nein wir sprechen in tausender Zahlen. Die Wirtschaftskrise hat noch nicht alle Branchen und auch noch nicht alle Zulieferer erreicht, d.h. es werden noch weitere Entlassungen oder auch Kurzarbeiter folgen. Was bedeutet das für die Arbeitswelt? Wir können feststellen, dass die Krise noch nicht beendet ist und meiner Meinung nach auch nicht so schnell beendet sein wird wie von vielen erwartet. Damit werden die Arbeitsplätze in Zukunft anders aussehen und die Verantwortung für den Lebensunterhalt wird sich in Zukunft sicher wieder verstärkt zum Arbeitnehmer verschieben. Damit ist gemeint, der Arbeitnehmer wird noch weniger wie in den letzten 20 Jahren für einen Arbeitnehmer arbeiten und nicht nur eine Tätigkeit ausüben, sondern verschiedene, um, wenn in einer Branche die Flaute eintritt, sich Arbeit in einer anderen Branche, die gerade weniger von der Flaute betroffen ist, zu suchen. Das bedeutet der Arbeitnehmer nimmt die Arbeit an, die er gerade bekommen kann und bekommt vom Staat vielleicht so viel Geld, dass er seinen Unterhalt finanzieren kann. Daraus ergibt sich, dass der Lebensstandard vieler Menschen in den nächsten Jahren weiter sinken wird. Das wiederum hat zur Folge, dass der Staat weniger Steuern einnimmt und die Menschen weniger unterstützen kann. Demographische Entwicklung Nun wissen wir alle, dass die demographische Verteilung der Alterklassen sich zu ungunsten der Jungen verschiebt und die ältere Bevölkerung im Verhältnis zu den Jungen steigt. Das hat zur Folge, dass die Gesundheitskosten zunehmen und die Vermögen sinken, da bereits feststeht, dass die Gesundheitskosten in Zukunft stärker vom Staat auf den Bürger umgelegt werden. Daher ist in der Literatur bereits zu lesen, dass die Jungen bis 35 Jährigen wie nach der großen Wirtschaftsdepression 1928 sehr sparsam mit ihrem Geld umgehen werden und jeden Cent sparen. Diese Vorstellung gefällt mir, denn Unternehmen der Zukunft werden wieder aus Eigenkapital ihre Expansionen bestreiten müssen, so dass die Wirtschaft sicher langsamer wächst, aber zugleich auch neue Unternehmen entstehen werden, die auf solidem Grund gebaut sind. Ich denke da an einen Freiberufler, der mir vor sechs oder sieben Jahren zu verstehen geben wollte, dass ich um erfolgreich zu sein, ein Büro in Hannover eröffnen müsste. Dieses habe ich bis heute noch nicht getan, aber ich habe keine Schulden, bin gut ausgebucht und bisher hat die Wirtschaftskrise keine Spuren hinterlassen. Dafür bin ich dankbar, aber genauso glücklich, dass ich das Prinzip meiner Mutter befolgt habe, ich kann nur das ausgeben, was ich habe. Sicher bin ich diese Jahre langsamer gewachsen, aber ich denke, solide. Was schließe ich aus diesem? Nehmen sie ihre Zukunft selber in die Hand. Dieses mag Geduld erfordern, aber sie wird sich lohnen. Aber ich möchte auch warnen, denn sich eine Existenz aufzubauen, bedeutet nicht das schnelle Geld, sondern es braucht Geduld. Mein Mann hätte schon viele Male an meiner Stelle aufgegeben, aber ich sehe bisher keine Alternative zu dem was ich bisher mache. Da Unternehmer in Zukunft Jobs ausschreiben, wenn sie Arbeit zu vergeben haben und die Arbeitnehmer entlassen, wenn diese nicht mehr gebraucht werden, wird es immer wieder Zeiten geben in denen mehr Geld vorhanden sein wird und Zeiten geben, in denen das Geld sehr knapp sein wird. Daraus schließe ich, dass in Zukunft erfolgreich ist, wer flexibel ist und gewillt ist sein Leben lang zu lernen und sich auf neue Arbeitsgebiete zu spezialisieren. Die Zeiten, in denen keine Arbeit vorhanden ist, wird genutzt um sich fortzubilden. Daraus ergibt sich auch, dass Unternehmen in Zukunft fordern werden, dass sie für den Arbeitsmarkt Geld in den Hand nehmen und ihre Weiterbildung selber finanzieren. Dazu möchte darauf hinweisen, dass an dieser Stelle nicht gemeint ist von einer Fortbildung zu nächsten zu hoppen. Wichtiger ist diese gezielt zu suchen und nach der Fortbildung diese in Geld umzusetzen. Der Erfolg der Akquise von Auftraggebern, das schließt auch Arbeitgeber ein, für sich zu gewinnen wird in Zukunft mit darüber entscheiden wie sich die finanzielle Situation gestaltet. In Zukunft werden die Lücken in ihrem Lebenslauf darüber entscheiden, ob sie den Auftrag erhalten oder nicht. Jemand, der viele Lücken, keine Weiterbildungen vorzeigen kann und nicht bereit ist sich zügig in neue Arbeitsbereiche einzuarbeiten, hat entweder keine Arbeit oder eine sehr gering bezahlte. In dieser Hinsicht wird sich der Arbeitsmarkt deutlich verschärfen. Weitere Gedanken wie Privatleute und kleinere Unternehmen ihre Waren veräußern können, befinden sich zum Beispiel im Blog Social Commerce. |
| Last Updated on Thursday, 02 September 2010 20:28 |




