| E-Marketing-Entwickler/In |
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| Written by Gudrun Smith |
| Sunday, 10 May 2009 08:38 |
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Sie betreuen den Internetauftritt des Unternehmens für das sie arbeiten. Das geht von der Bestandsaufnahme über die Konzeption bis zur Realisierung. Um nicht nur im eigenen Brei zu schwimmen, bewerten sie bestehende Online-Auftritte, untersuchen das Nutzerverhalten und entwickeln mit Kooperationspartnern alternative Strategien und setzen diese um. Dabei arbeiten sie eng mit ihren Kollegen aus der Marketingabteilung und IT-Experten zusammen. Welches Ziel verfolgt ein E-Markeiting-Entwickler? Das Ziel, das sie als E-Marketing-Entwickler (der besseren Lesbarkeit wegen, verwende ich im folgenden die männliche Form) verfolgen verbindet die Unternehmenskommunikation und die Repräsentation im Internet. Dazu gehört zu allererst die Homepage, aber auch die Blogs, Potcasts, die Foren, die Onlinestellenbörsen, die Presse, etc. Auch die konsequente und schlüssige Umsetzung der Corporate Identity gehört zu diesen Aufgaben. Da sich auf diesem Gebiet soviel technisch verändert, ist es wichtig, dass E-Marketing-Entwickler die Marktentwicklung und die Trends möglichst früh erkennen. Als Herausforderung passen sie die bereits bestehenden Konzepte, Kampagnen und Projekte an, besprechen die nötigen Veränderungen mit ihren Vorgesetzten und begleiten die Umsetzung der Ergebnisse. Für alle die sich für diesen Beruf interessieren ist wichtig zu erkennen, dass es sich hier nicht um eine reine Marketingaufgabe handelt, sondern gutes technisches Verständnis vorhanden sein sollte. Innerhalb der IT-Spezialistenprofile wird daher der E-Marketing-Entwickler der Gruppe der Lösungsentwickler zugeordnet. Eine Aufgabe zum Beispiel könnte die Berücksichtigung der Kompartibilität der technischen Plattformen der technischen Kooperationspartner sein. Also wer schon einmal Kompartibilitätsprobleme auf seinem heimischen Computer hatte, weiß wovon ich rede. Darf es noch etwas kaufmännisches sein? Auch einen kaufmännischen Teil beinhaltet dieser Beruf, denn immer, wenn ein neuer Trend umgesetzt werden soll, ist es wichtig die Kosten-Nuten-Analyse vorzunehmen. Zur Zeit ist Twittern in aller Munde, doch nutzen dieses Instrument viele deutsche Unternehmen noch nicht, weil Ihnen der Nutzen, den dieses Programm bringen könnte nicht klar ist. Fazinierend finde ich allerdings, dass bereits eine passende Jobbörse angeboten wird und auch Personalvermittler dieses Marketinginstrument nutzen, um dort offene Stellen reinzustellen. Den Nutzen aus einem solchen Instrument muss jedes Unternehmen selbstverständlich für sich selbst herausfinden und, um beim Beispiel Twitter zu bleiben, auch dieses Instrument wird nicht für jedes Unternehmen passend sein. Aber wie witzig wäre es, wenn ein Altenheim seinen Mitbewohnern (die mit dem Internet vertraut sind) ein Twitteraccount einrichten würde? Twittern ist schließlich ganz einfach. E-Marketing-Entwickler arbeiten häufig in Firmen der IT-Branche, insbesondere in der Softwareentwicklung und -beratung, aber auch in vielen anderen Unternehmen können sie eingesetzt werden. Sie arbeiten hauptsächlich im Büro, planen Websites und schätzen Kosten und Aufwand für deren Umsetzung. Ihre ausgearbeiteten Vorschläge präsentieren sie in Besprechnungsräumen. Neben der Arbeit im Büro, arbeiten sie im Außendienst, wenn sie Kunden vor Ort beraten. Welches Werkzeug wird benötigt? Das Standardwerkzeug eines E-Marketing-Entwicklers ist der Computer. Auf dem Computer sollten verschiedene Betriebssysteme, eine Vielzahl von Computerprogrammen und Content-Managementsysteme aufgespielt sein. Doch diese Form des Arbeitens wird vielfach heute bereits anders gehandhabt, da die Programme nicht mehr auf dem Computer installiert werden, sondern auf Servern auf denen direkt gearbeitet und die Daten gespeichert werden, so dass der Rechner das Medium zum Server ist. Diese Entwicklung wird für Privatleute in der Entwicklung der Netbooks verständlich, denn auch dort sind die meisten Programme nicht mehr installiert, sondern der Benutzer loggt sich ins Internet ein, geht auf die Homepage des Anbieters und arbeitet im Internet. Zu den Arbeitsunterlagen eines E-Marketing-Entwicklers zählen Marktanalysen, Media- und Aktionspläne soewie Daten aus Statistiken und Analysen. Dokumentationen und Berichte erstellen sie mithilfe von Textverarbeitungsprogrammen, Kosten- und Nutzenanalysen mit Tabellenkalkulationsprogrammen, Präsentationen mit Präsentationsprogrammen. Wichtig zu beachten ist, dass sie auf dem Laufenden bleiben. Dafür ist es wichtig, viel Literatur zu lesen und sich mit neuen Programmen und Trends auseinanderzusetzen. Da die technische Entwicklung in anderen Ländern häufig stattfindet, wird englisch eine Voraussetzung sein, um erfolgreich in diesem Beruf zu arbeiten. Welche weiteren Berufsbezeichnungen wird in der englischsprachigen Welt häufig verwendet? Software developer (e-marketing) Für diese Aufgaben gibt es keine Ausbildung; durch eine Weiterbildung zum E-Marketing-Entwickler wird die Qualifizierung erworben. Als Grundausbildung empfehlen sich zum Beispiel der Informatikkaufmann, oder der Informations- und Telekommunikationskaufmann. Ich gehe sehr stark davon aus, dass in diesem Bereich eine Zukunft liegt, denn wenn wir bereits von virtuellen Servern sprechen, die alle Prozesse "sichtbar" machen sollen, damit die Fehlerdiagnose und -behebung schneller vonstatten geht, wird auch die Anwendungssoftware immer stärker auf Servern außer Hause liegen. |
| Last Updated on Thursday, 02 September 2010 20:24 |




